Mantlerhof
Verwurzelt seit 200 Jahren

Ein Hof zwischen Kamp, Donau und Löss

In der Gemeinde Gedersdorf, in der Nähe des Kamp Flusses, kurz bevor sich dieser in die Donau ergießt, liegt das Weingut Mantlerhof. Gegen Westen sieht man die Lichter der Stadt Krems, gegen Osten kann man die Türme von Grafenegg erspähen. Nähert man sich dem Traditions-Weingut, dann öffnet sich in der Ortsmitte von Brunn im Felde der Blick auf einen lieblichen Teich. An dessen Westseite befindet sich ein imposanter Hof mit frühklassizistischer Fassade. In diesem alten Gehöft, dem Mantlerhof, befindet sich unser kleines Familien Weingut mit langer Tradition. Die Familie Mantler bewirtschaftet diesen Betrieb seit nun mehr als 200 Jahren. Auf 15ha Weingarten keltern wir langlebige Bio-Weine mit viel Finesse und Körper. Besonderes Augenmerk schenken wir dem Grünen und dem Roten Veltliner. Aber auch Riesling und Neuburger sind fixe Bestandteile unseres Sortenspektrums.

Weinkeller
Mantlerhof Wappen
Weingarten
Weinflaschen
ÖTW Herkunftspyramide

Die Herkunft zählt

Die Qualität unserer Weine folgt der Herkunftspyramide der Österreichischen Traditionsweingüter (ÖTW). Sie gliedert sich in Gebietswein, Ortswein und Riedenwein. Mit jeder Stufe nimmt die Herkunft an Präzision zu: vom regional geprägten Wein über charaktervolle Ortsweine bis hin zu Riedenweinen aus klar abgegrenzten, erstklassigen Lagen. So wird Herkunft nachvollziehbar - und im Glas erlebbar.

Grosse Herkunft

Erste Lagen. Einzelne Rieden. Große Präzision.

Einige unserer Weine stammen aus den Ersten Lagen der Österreichische Traditionsweingüter - streng klassifiziert und von besonderer Herkunft. Darüber hinaus prägen charaktervolle Einzellagen des Mantlerhof unser Sortiment. Jede Riede erzählt ihre eigene Geschichte - klar, differenziert und unverwechselbar im Ausdruck.

Löss in seiner klarsten Form

Ried Spiegel 1ÖTW - Kraft, Tiefe, Präzision.

Ein Lagenname, der in verschiedenen Gemeinden anzutreffen ist und häufig die beste Lage bezeichnet: etymologisch von „herausspiegeln“ oder von lat. „spiculum“ - Aussicht. Die Lage befindet sich in der Mitte des Hanges und besitzt besonders mächtige Löß-Terrassen. Hier wachsen mächtige, über Jahrzehnte haltbare Weine. Bepflanzt sind die zum Weingut gehörenden zwei Terrassen mit von Josef Mantler selektiertem Grünen Veltliner (1987 und 2014). Die Unterlage ist SO4, 5C und ein kleiner Teil auf eigenem Fuß.

Zu den Weinen dieser Lage
Ried Spiegel
Zwischen Donau, Kamp und Löss

Kremstal - unsere Herkunft

Das Mantlerhof liegt am östlichen Rand des Kremstals, wo pannonischer Einfluss auf kühleres Waldviertler Klima trifft. Die Nähe zu Donau und Kamp sorgt für markante Temperaturunterschiede, die Frische und Spannung bewahren. Mächtige Lössböden verleihen den Weinen Fülle und Eleganz zugleich. In dieser vielschichtigen Region entstehen charaktervolle Grüne und Rote Veltliner, Rieslinge und Neuburger - geprägt von Klarheit, Struktur und einer unverwechselbaren Handschrift.

Lössboden

Löss als Fundament

Mächtige Lössschichten prägen unsere Rieden. Sie speichern Wasser, fördern tiefes Wurzelwachstum und verleihen den Weinen Substanz und feine Würze. So entstehen dichte, zugleich elegante Weine mit ruhiger Kraft und klarer Struktur.

Weingarten mit Blick ins Kremstal

Spannung durch Temperatur

Warme pannonische Tage treffen auf kühle Nächte vom Waldviertel. Die Nähe zu Donau und Kamp verstärkt diese Kontraste. Das bewahrt Frische, Aromatik und Präzision - und sorgt für lebendige, langlebige Weine mit klarer Handschrift.

Landwirtschaft am Mantlerhof
Mehr als Wein

Der Mantlerhof ist seit jeher ein gemischter landwirtschaftlicher Betrieb. Neben dem Weinbau gehören Ackerflächen und Fruchtfolge selbstverständlich dazu. Diese Vielfalt stärkt die Bodenfruchtbarkeit, fördert natürliche Kreisläufe und schafft ein stabiles ökologisches Gleichgewicht. Landwirtschaft wird hier ganzheitlich gedacht - als Verantwortung gegenüber Natur, Herkunft und kommenden Generationen.

Mehr
Familie Mantler
„Die Teilnahme am Wachsen und Gedeihen in Feld, Weingarten und Keller ist ein wichtiger Teil unserer persönlichen Zufriedenheit. Deshalb haben wir auf Öko-Produktion umgestellt.“
Sepp Mantler

Von Krems Richtung Osten öffnet sich das Tal der Donau. Die Landschaft wird weiter. Zwischen dem Weinberg und der Donau ist der Beginn des „Tullner Feldes“. Hier besitzt der Mantlerhof rund um die Ortschaft Brunn im Felde in der Ebene Felder, die für die hiesigen landwirtschaftlichen Verhältnisse durchaus groß sind.

Die Notwendigkeit der Fruchtfolge ist im Ackerbau viel sichtbarer als bei der Dauerkultur Wein. Beim Wein verwirklichen wir sie durch Anbau von Begrünungspflanzen in den Rebgassen.

Ein großer Einschnitt war das Jahr 2002. Da gab es am 4. Juli einen massiven Hagel sowohl über die Felder als auch über die Weingärten. Im August kam dann ein Hochwasser, das alle Felder und das Haus betraf. Im November war dann noch ein heftiger Sturm der einen Teil des Daches beschädigte. Die Reaktion auf dieses „annus horribilis“ war die Umstellung auf ökologische Wirtschaftsweise am Acker im darauffolgenden Jahr 2003. Zusätzlich zu den Mindestanforderungen der ökologischen Wirtschaftsweise haben wir einige Hecken angelegt um den Insekten und Tieren Zuflucht und Nahrung zu bieten. Die Bewirtschaftung erfolgt im Einklang mit den Brut- und Fortpflanzungszyklen der Tiere.

Folgende Kulturen werden abwechselnd angebaut:

Winterweizen
Braugerste
Hartweizen
Sojabohnen
Triticale
Luzerne
Sonnenblume
Getreide und Blumen
Mantlerhof

Den Mantlerhof erleben

Besuchen Sie uns in Brunn im Felde und entdecken Sie unsere Weine dort, wo sie entstehen. Bei einer persönlichen Verkostung am Mantlerhof erzählen wir von Herkunft, Handwerk und Jahrgang - und schenken gerne nach.

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